Neuer Versuch für OSMC

Ich hatte es in der Software-Vorstellung bereits schon angesprochen, aber meine ersten versuche mit OSMC auf dem Raspberry Pi 2 waren alles andere als erfolgreich. Aus diesem Grund wollte ich der Software eine neue Chance geben. Im ersten Ansatz hatte ich den Installer zum schreiben des Images genutzt, diesmal wollte ich es von Hand, also per Konsole mit dd, auf die SD-Karte schreiben.

Das hatte auch prima geklappt, die SD-Karte konnte ich also in den Pi einlegen und booten. Ähnlich wie im ersten Versuch wurden erstmal Partitionen angelegt und das System installiert.

Danach kam dann der Einrichtungsassistent. Und schon ging es los… Das System reagiert doch recht träge. Ok, durch den Setup-Assistenten muss man sich ja schließlich auch nur einmal durchwühlen. Aber es wurde nicht wirklich besser. Ich hab keine Ahnung ob es an meiner Version (2015.11) liegt, aber die positiven Meinungen dazu kann ich aktuell nicht teilen.

Ebenso ist mir aufgefallen, dass meine Tastatur nicht auf QWERTZ umgestellt werden konnte. Auch mit etwas googeln hab ich es nicht hinbekommen, bzw. zumindest so, dass das Ergebnis auch auf meiner Minitastatur brauchbar wäre. Irgendeine Taste hat immer nicht korrekt funktioniert.

Schade eigentlich, aber zusammen mit dem trägen Verhalten kommt mir OSMC nicht in die Tüte. Klar, es hat einige Vorteile gegenüber OpenELEC, jedoch läuft das bei bisher einwandfrei. Allerdings hätte ich mir etwas mehr „Freiheit“, wie sie in OSMC vorhanden ist, gewünscht. Denn bei OpenELEC ist selbst der Zugriff auf apt gesperrt.

Ich werde demnächst dann auch nochmal Xbian, ebenfalls ein Kodi-System auf Raspbian-Basis, testen. Auch dieses soll offener sein und wird wöchentlich upgedatet.

Ähnliche Beiträge:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.