Qi-Ladegerät in IKEA MALM Kommode

Da mein neues Handy kabelloses Laden über den Qi-Standard unterstützt, wollte ich diese Funktion auch nutzen. Aus diesem Grund entschloss ich mich dazu, eine Qi-Lademöglichkeit in der Nähe meines Bettes zu schaffen. Da ich kein großer Freund von Kabeln bin, sollte das ganze auch schick integriert sein. So schaute ich auf der Website von IKEA nach, was diese im Angebot haben.

Dort bin ich auf einer extra Übersichtsseite zu dem Thema „Kabelloses Laden“ auf die Produkte „RÄLLEN“ aufmerksam geworden, welche es auch ermöglicht, eine Ladeplatte nachträglich einzubauen. Auf dieser Übersichtsseite werden auch viele Fragen zur Technik und Sicherheit beantwortet. So entschloss ich mich, so eine Ladeplatte in meinen alten MALM Nachttisch zu integrieren. Dieser ist eh schon alt und zerkratzt, da konnte ich diesen perfekt als Versuchsobjekt nutzen. Für den Einbau wird lediglich eine Lochsäge benötigt, welche es ebenfalls passend für 5€ bei IKEA zu kaufen gibt. Also machte ich mich auf zu IKEA in Wuppertal und hatte auf der Liste stehen:

Laut Online-Verfügbarkeitscheck war auch alles vorhanden und so war es auch. Auch wenn die Qi-Abteilung bei den Lampen etwas gut versteckt ist, gefunden habe ich alles. Und da ich vorher meiner Frau per WhatsApp mitteilte, dass ich nach der Arbeit bei IKEA vorbei fahre, war die Liste insgesamt auch noch etwas länger…

Zuhause angekommen machte ich mich direkt an die Arbeit. Die Kommode stand schnell zur Operation bereit, die Ladeplatte was ausgepackt und so konnte es dann auch losgehen. An dieser Stelle die kleine Anekdote: Bei der weißen Ladeplatte ist ein schwarzes Netzteil dabei, bei der schwarzen Platte ein schwarzes. Eigentlich logisch, leider schaffen das heutzutage manche Handyhersteller nicht.

So einfach wie erwartet funktionierte es auch: Ich entschied mich für die größte Variante des Loches, mit dem Rahmen. Das ist alles aber auch gut in der Anleitung beschrieben. Diese gibt es übrigens auch auf der Homepage zum Download, falls jemand vorher mal reingucken möchte.

Nach dem Loch musste ich nur noch ein Loch in die Rückwand bohren, um das Kabel rauszuführen. That’s it! Innen habe ich dann noch das Kabel mit Klebeband gesichert… Sicherlich nicht die beste Lösung, aber effektiv.

Nun Schubladen wieder einbauen und Testen. Handy auflegen und schwupps, es wird geladen. Die LED zeigt dabei den Status an, auch wenn diese fast vom Handy verdeckt wird. Das Netzteil kann laut technischen Daten 10 Watt liefern, geladen wird aber nur mit 5 Watt.

Insgesamt bin ich mit der Lösung zu dem Preis sehr zufrieden. Für rund 13€ (plus Lochsägen-Set, falls nicht vorhanden) liegt man preislich unterhalb vieler Ladestationen auf Amazon und hat diese noch ganz schick integriert. Und wieder ein Kabel weniger….

UPDATE
Normalerweise soll die Halterung mit doppelseitigem Klebeband eingeklebt werden, jedoch ist das mitgelieferte Klebeband recht dick (ca. 1mm), weshalb die Halterung unnötig hoch steht. Ich habe die Klebestreifen entfernt und die Halterung mit Heißkleber eingeklebt. Nun ist diese etwas mehr plan mit der Kommode.

Und da ich nun ja den Ablauf kannte, konnte ich an meinem Arbeitsplatz auch die schwarze Platte einbauen. Hier habe ich auf die Uhr geschaut, mit sauber machen etc. habe ich nur 25 Minuten gebraucht.

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Dieser Beitrag gibt meine eigene Meinung wieder. Ich bekomme keine Vergünstigungen oder sonstige Vorteile von IKEA und habe die Sachen auch zum normalen Preis gekauft.

 

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3 Gedanken zu „Qi-Ladegerät in IKEA MALM Kommode“

  1. Hallo, ich möchte das auch machen, allerdings haben wir auf den Malm-Nachttischen noch die passende Glasplatte. Kannst du das zufällig abschätzen, ob das Laden auch durch die Glasplatte hindurch noch funktioniert?

    1. Das könnte eng werden. Wenn eine dünne Zeitschrift dazwischen liegt, dann funktioniert das Laden noch. Allerdings ist hier mein iPhone auch generell gefühlt etwas toleranter als ein LG Gerät eines Kollegen. Der muss es (egal welche Ladestation) sein Smartphone schon recht genau platzieren, ich denke bei dem würde auch selbst die dünne Zeitschrift stören.

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