3D-Drucker Creality 3D Ender 3 Pro

Eigentlich spielte ich schon länger mit dem Gedanken, mir einen 3D-Drucker zuzulegen. Ich kenne solche Geräte schon von der Arbeit und finde sie durchaus praktisch. Da es mit dem „Ender 3“ von Creality 3D nun ein recht gutes und günstiges Gerät für um die 150,- gibt, wurde mein Wunsch größer… Und nun steht er in der Garage.

Es ist allerdings der Ender 3 Pro, der eine stabilere Y-Achse hat. Auch ein anderes Druckbett, aber Glas soll trotzdem immer noch besser sein.

Man hat einen Karton vor sich in dem eine Menge Teile liegen und montiert werden wollen. Diese Teile sind allerdings nur die wichtigsten Teile für den Druckbetrieb. Viele Upgrades oder Hilfsteile druckt man sich dann selbst. Los geht es also mit dem Zusammenbau des Bausatzes.

Immerhin ist eine ordentliche Bedienungsanleitung und alle benötigten Werkzeuge dabei. In gut 90 Minuten hatte ich den Drucker dann aufgebaut…

…und es konnte an das Einstellen gehen. Zunächst muss man das Druckbett levelen, also in der Höhe ausrichten. Hierzu nimmt man ein Blatt Papier und fährt alle Ecken des Bett ab und dreht an der Schraube. Oder man nimmt eine Datei aus dem Internet, die alle 4 Ecken anfährt und im Anschluss einen Leveltest druckt.

Es konnte also theoretisch los gehen mit dem Drucken, auch an Ideen (Ständer für mein anderes Hobby, Fahrrad-Zubehör, Fahrrad-Werkzeug, und natürlich die ganzen Tuningteile für den Drucker) mangelt es nicht. Aber ich wollte mehr. Der normale Ablauf ist, dass man ein 3D-Objekt aus einer Datei (meistens .stl) am Computer „sliced“, also in einzelne Schichten einteilt und dann mit den Einstellungen wie Temperatur, Vorschub, Schichtdicke, Füllung, etc. in eine Code-Datei (.gcode bei dem Ender 3 Drucker) speichert und diese auf die (mitgelieferte) SD-Karte kopiert, damit man die SD-Karte in den Drucker stecken kann und von dort die Datei am Drucker  drucken lassen kann.

Das war mir alles etwas zu unspektakulär. Es gibt nämlich die Möglichkeit, eine Raspberry Pi mit dem Drucker zu verbinden, um diesen quasi als Server zu nutzen. So könnte man in der Theorie von überall einen Druck starten und auch überwachen. Die entsprechende Software „Octopi“ beinhaltet „OctoPrint“, das eigentliche Programm. Das Image ist schnell heruntergeladen und wird wie beim Pi üblich auf die SD-Karte kopiert. Ein geführter Assistent hilft einem beim einrichten. Nun hat man Pi endlich auch wieder eine Verwendung. Obwohl es nur der alte Pi 2 ist, läuft die Software prima.

Mehr zu Octopi demnächst in einem extra Beitrag. Jedenfalls konnte ich nun endlich drucken. Als erstes standen einige Tuningteile auf dem Plan. Welche genau ich genutzt habe, werde ich auch in einem Extrabeitrag erläutern.

An Filament, also dem Druckmaterial hatte ich mir auf Empfehlung Schwarzes und Blaues von Janbex bei eBay bestellt, außerdem habe ich eine Rolle in orange von Eryone bei Amazon im Blitzangebot sichern können. Wie auf dem einen Bild zu sehen hatte ich stellenweise mit „Stringing“, also dem Faden ziehen zu kämpfen, was ich allerdings auf eine Fehleinstellung in der Slicingsoftware Cura zurück führe.

Und direkt gab es auch was nützliches… Meiner Frau ist am Feiertag der Nähfuß ihrer Nähmaschine abhanden gekommen, also habe ich schnell gesucht und was passendes gefunden. 30 Minuten später konnte sie ihr Ersatzteil in der Hand halten und weiter nähen…

Auch hier sieht man wieder etwas Stringing, was ich aber mittlerweile behoben habe, bzw. es reduzieren konnte.

Der Drucker läuft regelmäßig und mit den Einstellungen werde ich auch immer besser. Ich werde weiter berichten…

 

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