Seit einem Jahr am Laufen

Vor ein paar Tagen war es soweit… Meine erste ernstgemeinte Trainingseinheit im Bereich Laufen jährte sich zum ersten mal. Am 05. Mai 2018 um kurz nach 19 Uhr startete ich den Timer an meiner (damaligen) Suunto-GPS-Uhr. Wie ich zum Laufen gekommen bin hatte ich bereits in niedergeschrieben, in diesem Beitrag möchte ich mal einen Rückblick auf mein erstes Jahr als Läufer mit einigen Höhen und Tiefen geben.

In diesem einen Jahr ist viel passiert – ich habe mich auf eine Distanz von 5km am Stück gesteigert. Das fand ich schon ziemlich klasse, und so habe ich selbst im Jahr 2018 noch an drei Veranstaltungen (Altstadtlauf Köln, Welterbelauf Essen und Halloween-Run Duisburg) teilgenommen und hatte meine Bestzeit auf der 5km Distanz auf eine 32:06 gelegt. Nicht gerade schnell, aber für den Anfang fand ich das schon ganz ordentlich.

Nebenbei habe ich meine Umfänge gesteigert, so bin ich im November das erste mal eine ganze (kurze) Runde um den Kemnader See mit 8,5km gelaufen. Ich war damals so stolz, denn vorher war ich noch nie länger als 7km am Stück gelaufen. Bei dem zweiten Versuch diese Distanz zu laufen konnte ich meine Rundenzeit auch nochmal um eine Minute auf 56 Minuten verbessern. Ich war ganz zufrieden.

Dann ging es aber steil bergab – Eigentlich fing es schon vorher an. Hatte ich immer mal wieder ein ziehen oder stechen in den Schienbeinen, wurde es diesmal ganz schlimm. Ich wurde zu einer Laufpause gezwungen, weil es einfach nicht mehr ging. War das das Resultat daraus, dass ich vorher das Ziehen,  Stechen und die „leichten“ Schmerzen nicht beachtet habe? Auf jeden Fall habe ich gegoogelt und schnell kam ich auf das Schienbeinkantensyndrom. Die Symptome passten zu 100%. Häufigste Ursache: Zu schnelle Leistungssteigerung und Überbelastung. Ok, also nach der Pause langsam anfangen, ich hatte mir einen Trainingsplan gesucht der über 8 Wochen das Ziel hatte 5km zu laufen – Egal wie, das Ziel ist das Ziel.

Also fing ich nach einer 6 Wochen Pause wieder mit dem Training an. Bereits in der ersten Woche habe ich das Training unterbrochen – selbst bei dem leichten Trainingsplan hatte ich zu starke Schmerzen. Ich dachte schon an das Aufgeben und das mein Körper vielleicht nicht geeignet ist zum Laufen. Aber ich hatte doch Spaß dabei… Also wollte ich einem Orthopäden nochmal die Chance geben. Dieser vermutete das Problem etwas unterhalb vom Schienbein: In den Füßen. Er empfohl mir einen Termin zu einer kostenpflichtigen Laufbandanalyse. Ich war bereit das Geld zu investieren und machte einen Termin.

Bei der Laufbandanalyse des Spezialisten wurde zunächst versucht alle anderen Ursachen auszuschließen: Es wurde mein Venendurchsatz gemessen, und noch so einiges mehr. Letztlich kam auch hier das Ergebnis: Es sind vermutlich die Füße. Einlagen könnten hier helfen. Der Spezialist wird schon wissen was er macht, so betreute er auch schon mehrere Fußball-Nationalspieler, Fußball-Profis von Borussia Dortmund, Schalke 04 oder aber auch ehemalige Tennis-Profis und fertigte für diese passende Einlagen an. Gut 3-4 Wochen musste ich warten, dann konnte ich meine Einlagen abholen.

Das erste mal Laufen war schon anders, aber ich fühlte mich direkt wohl und merkte erstmals seit langer Zeit nichts von den Schienbeinen. Ich denke, das konnte die richtige Lösung sein. Noch bin ich nicht so viel gelaufen, ich werde weiterhin berichten.

Für dieses Jahr steht ja auch noch einiges auf dem Plan, wie ich bereits in einem anderen Beitrag beschrieben hatte. Zusätzlich habe ich mich und meine beiden Kleinen für den KKH-Lauf am 18.05.2019 in Essen angemeldet. Hier laufe ich allerdings „nur“ die Einsteiger-Distanz von 2,5km. Sollte ich weiterhin keine Probleme haben, werde ich versuchen gegen Ende des Jahres noch bei einem 10km-Lauf teilzunehmen. Des Weiteren soll auch bald meine offizielle 5km Bestzeit unter die 30 Minuten Marke fallen.

Ähnliche Beiträge:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.