Unexpected Run 2019

Wie bereits 2018 fand in diesem Jahr wieder der „Unexpected Run“ im Ruhr Park Bochum statt. Der Austragungsort war auch wieder, wie bereits 2018, das Parkhaus P6, welches es zu durchqueren galt. Da mir das Event bereits letztes Jahr so gut gefallen hatte, meldete ich mich also am Tag der Bekanntgabe, am 01. Januar, direkt an.

Diesmal war der Lauf wieder als Charity-Lauf ausgeschrieben, der Ruhr-Park spendete diesmal pro Teilnehmer zwei Euro und pro Finisher nochmals zwei Euro für eine lokale Schule, welche aus den teilnehmenden Schulen des Kinderlaufes ausgelost wurde. Das Geld soll für die Errichtung oder Restauration von Sportgeräten / Sportstätten gedacht sein. Also wieder etwas tolles, da macht man doch gerne mit.

Diesmal wollte auch meine Tochter mitlaufen, weshalb ich nicht alleine war. Mein Sohn und meine Frau kamen auch wieder zum zugucken und anfeuern mit. I like!

Auf Grund meiner Schienbeinprobleme und der noch ausstehenden Diagnose machte ich auch primär mit dem olympischen Gedanken mit. Ursprünglich wollte ich meine Zeit von letztem Jahr (29:33) verbessern, jedoch auf Grund der Probleme und Rücksprache mit meinem Orthopäden ließ ich das ganze gemütlich angehen, das Ziel ist das Ziel. Das Wetter, starker Regen und Sturm sollten im geschlossenen Parkhaus weniger eine Rolle spielen.

Zunächst waren jedoch die Kinder dran, wo diesmal auf Grund der Teilnehmerzahlen Jungen und Mädchen getrennt gestartet sind. Meine Kleine war also im zweiten Rennen beiden Mädchen dabei. Direkt beim Start merkte man dann doch das Wetter, denn die oberste Etage war doch recht feucht, was sich durch die Schuhe mit jeder Runde auch auf die unteren Etagen übertragen hatte. So gab es auch direkt vor der ersten Kurve einen Sturz mit mehreren Beteiligten, denn ein Mädchen ist ausgerutscht und startete eine kleine Kettenreaktion. Meine Tochter war davon nicht betroffen und konnte vorbeilaufen. Nach noch nicht einmal sechs Minuten war sie wieder im Ziel – Eine Zeit mit der ich nicht gerechnet hatte. Das hat sie prima gemacht und ich bin unheimlich stolz auf sie.

Jetzt war ich dran. Ich versuchte es gemütlich angehen zu lassen, stelle aber schnell nach einem Blick auf die Uhr fest, dass das nicht so klappte. Eine Pace von unter sechs Minuten ist schon recht schnell für mich. Nach 10 Minuten machte ich dann eine Gehpause. Es wäre zwar noch mehr gegangen, aber ich wollte es nicht übertreiben um meine Schienbeinprobleme möglichst gering zu halten. So wechselte ich dann den Rest immer mal von Laufen auf Gehen. Trotzdem erreichte ich sogar mein ursprüngliches Ziel meine Zeit von letztem Jahr zu verbessern. So stand dann auch 28:46 auf der Urkunde.

Das ganze Event war wieder toll. Besonders hervorheben möchte ich auch nochmal den „Motivationstunnel“. Hier wurde ein kleines Stück stark verdunkelt und es wurden Disco-Lichteffekte installiert, welche zusammen mit einem DJ und Musik nochmal einen zusätzlichen Schub gaben. Das hat wirklich geholfen 🙂 Ebenso möchte ich auch die tolle Verpflegung erwähnen, den hier gab es reichlich Auswahl. Von frischem Obst über Smoothies bis hin zu Müsli war hier alles vertreten, was man nicht unbedingt bei einem Laufevent erwartet.

Diesmal waren es auch über 600 Starter und ich hoffe diesen Event wird es auch 2020 wieder geben. Fotos von dem Event sind auf dem Flickr-Account vom Ruhr Park zu finden.

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