Camping 2018: Beringerzand in Panningen (NL)

Eigentlich hatte ich ja für 2018 ein etwas anderes Projekt geplant, welches aber aus verschiedenen Gründen nicht geklappt hat. Nachdem dann auch noch unser Sommerurlaub gecancelt wurde, entschloss ich mich mit den Kindern nochmal ein Wochenende zelten zu fahren. Ich entschloss mich aus diversen Gründen für Camping Beringerzand in Panningen in den Niederlanden. Hier werde ich meine Erfahrungen schildern.

Diesmal wollten meine beiden mit, also musste auch noch etwas an Ausrüstung her. Das Quechua Air Second Family 4.1 XL Zelt sollte ja noch reichen. Aber es fehlte ein Stuhl und eine Isomatte und für drei Personen war mein Tisch auch etwas zu klein. Also habe ich eine Luftmatratze und einen Tisch bei Decathlon bestellt, einen Stuhl und einen Campingschrank für in das Zelt bei Obelink. Der Rest an Ausrüstung wurde beibehalten, hatte sich ja auch schon bewiesen.

Nochmal ein Paar Worte warum meine Wahl auf Beringerzand gefallen ist. Zum einen, ist es schon gar nicht so einfach einen Campingplatz zu finden, der in der Hochsaison Plätze für zwei Übernachtungen anbietet, zum anderen auch noch Plätze verfügbar hat. Da Beringerzand viele Plätze für Touristen hat, war hier noch etwas frei. Ebenso gefiel mir das Prinzip, dass auf jedem Feld ein kleiner Spielplatz in der Mitte ist. So können die Kinder immer spielen gehen und man kann sie aus dem Zelt beobachten. Ebenfalls ganz praktisch finde ich es, dass je nach Altersklasse der Kinder der Campingplatz in unterschiedliche Teile getrennt ist. Somit ist das Spielgerät auf dem Feld auch passend zum Alter des Kindes. Und man hat immer Kinder aus der gleichen Altersgruppe um sich. Da der Campingplatz auch viele Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Hallen- und Freibad oder Indoorspielplatz bietet, war die Wahl gefallen. Die Entfernung von 110km war auch perfekt.

Los ging es dann Freitags, nachdem das Auto bepackt wurde. Auf Grund der größeren Personenzahl passte auch nicht alles in den Kofferraum, sondern musste auch noch auf der Rücksitzbank neben dem Kind Platz nehmen.

Nach einer guten Stunde waren wir angekommen und standen vor einem großen Gebäude, dem Festsaal. Hier hing auch schon ein Plan und wir konnten uns auf zur Anmeldung machen.

Nachdem wir an unserem Stellplatz („Ab Knievlapfeld“ Nr. 3) angekommen waren, konnten wir schnell feststellen, dass die Stellplätze sehr großzügig sind. Im Vergleich zu den 100qm aus Marveld, sind diese nochmal ein ganzes Stück breiter. Als erstes wurde das Zelt auf dem noch nassen Boden ausgebreitet und positioniert. Danach ging es ans Aufbauen. Mein Sohn durfte pumpen, meine Tochter die Heringe in den Boden schlagen. Perfektes Team 🙂 Im Anschluss konnte unser Teppich ins Zelt gelegt werden und der Schrank fand seinen Platz. Wie man sieht passt der Schrank sehr gut in das Zelt.

Nachdem wir nun alles aufgebaut hatten, ging es los um erstmal den Campingplatz zu erkunden. Überall warteten Spielplätze, Klettergerüste oder sonstige Spielmöglichkeiten auf uns. Ebenso sind die Sanitäranlagen ausreichend vorhanden, sauber und in gutem Zustand.

Und schon machte sich der Vorteil des Stellplatzes mit Spielplatz auf dem Feld bemerkbar. Immer alles im Blick:

Danach ging es ans Essen. Hier stand Grillen auf dem Plan. Extra hierfür hatte ich mir einen Grill ausgeliehen, der auch ganz gut ist. Nach dem Essen machten wir noch eine Verdauungspause und los ging es dann in Richtung Hallenbad. Der Samstag sollte wärmer werden, so dass wir Freitags eben nochmal ins Hallenbad gingen. Das Hallenbad ist zwar relativ klein, aber hat alles was man braucht. Für uns hat es gereicht und meine beiden Kleinen hatten ihren Spaß.

Nach der ersten Nacht wurde erst einmal gefrühstückt. Das Rührei am Morgen ist mittlerweile schon obligatorisch. Natürlich gab es auch noch Brötchen aus dem Supermarkt vom Campingplatz dazu. Hier handelt es sich zwar um einen kleinen Laden, der jedoch so ziemlich alles hat, was man braucht – eben auch frische Brötchen etc.

Nach dem wir also gestärkt waren, wollten wir den vom Campingplatz angebotenen „Fladderpad“ wandern. Hier handelt es sich um einen knapp 3 km langen Naturlehrpfad, bei dem es jede Menge zu entdecken und zu erledigen gibt. Hierzu gibt es Aufgabenhefte (leider nur auf niederländisch, 0,70 Euro pro Stück) und man bekommt eine Expeditionstasche ausgeliehen (20 Euro Pfand) mit jeder Menge an Zubehör wie Kompass, Becherlupe, Fernglas etc. So konnte es also los gehen auf den Rundkurs.

Den Kindern hat es eine Menge Spaß gemacht und beide haben das „Fladder-Diplom“ erhalten. Der Naturlehrpfad ist eine tolle Idee, noch besser wäre es allerdings wenn es das Aufgabenheft auch in deutsch geben würde, wobei man viel auch so versteht.

Weiter ging es auch schon am Nachmittag, diesmal wollten wir ins Freibad, das Wetter spielte mit 26° Grad auch mit. Auf der Liegewiese fanden wir auch noch einen Platz im Schatten. Das Babybecken ist zwar klein, hat aber nette Spielmöglichkeiten. Im „normalen“ Becken (Wassertiefe 1,20 – 1,39) gibt es zwei Rutschen, welche Spaß machen. Auch das Freibad hat uns ganz gut gefallen, für ne Menge Spaß und eine gute Abkühlung reicht es jedenfalls aus. Zuhause haben wir dann erstmal unsere Sachen zum trocknen aufgehangen…

Abends wollte wir dann auch mal „auswärts“ essen, eine Frikadel gehört zu jedem Urlaub in unserem Nachbarland einfach dazu. Da die Snackbar sich direkt im Indoorspielplatz befindet, haben wir diese gewählt. Hier konnten wir erst was essen und im Anschluss konnten die Kinder sich noch austoben. Die Preise der Snackbar sind verhältnismäßig (für ein Feriendomizil) human, allerdings würde ich keine Kids-Boxen mehr nehmen, diese lohnen sich preislich einfach nicht.

Schon stand die zweite und somit letzte Nacht auf dem Plan. Eigentlich schade, denn uns hat es sehr gut gefallen und wir hätten auch noch weitere Tage hier durchgehalten. Leider passte das aber zeitlich nicht, also stand am Sonntag morgen der Abbau auf dem Plan. Dank des „Air“-Zeltes musste man ja fast nur die Luft raus lassen, schon war es klein 🙂 Genauso schnell war alles wieder im Auto verstaut und es konnte wieder Richtung Deutschland gehen.

Ich glaube für nächstes Jahr denke ich mal aktiv über einen kleinen Anhänger für das Auto nach. Der Platz war schon grenzwertig. Evtl. werde ich auch noch das Quechua Air Seconds 5.2 Zelt kaufen, einfach um mehr Reserven zu haben, falls das nächste mal noch mehr Kinder mitkommen wollen. Aber dazu werde ich dann wieder einen extra Beitrag schreiben.

Blogger Relations Kodex

Ich habe den Campingplatz als ganz normaler Gast besucht und bekomme keinen Bonus oder sonstige Vorteile durch die Veröffentlichung dieses Beitrags. Es handelt sich hierbei nur um meine eigene, persönliche Meinung. Die in diesem Beitrag enthaltenen Links dienen lediglich zur Information, ich verdiene nichts durch das Klicken auf diese.

Ähnliche Beiträge:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.